Aktuelles

Bahnstrecke Rødekro - Aabenraa (Jütland / Dänemark)
Der Ausschuß für Technik und Umwelt hat einstimmig beschlossen, die Schienen liegen zu lassen. Damit besteht die Aussicht, dass die Aabenraa-Bahn überlebt, und dass Aabenraa Veteranbane damit die Möglichkeit bekommt, mit den Planungen für einen Museumszugverkehr auf der Aabenraa-Bahn weiter zu machen. Der stillgelegten Bahnstrecke, die derzeit für Draisinenfahrten genutzt wird, drohte der Rückbau zu einem Radwanderweg. Es handelt sich hierbei um die in Süd-Dänemark (Jütland) gelegene Bahnstrecke Rødekro - Aabenraa. Der örtliche Museumsbahnverein (Aabenraa Veteranbane) bemüht sich um den Erhalt der Bahnstrecke. (R.A. 24.11.2011)
Weitere Informationen:
Aabenraa Veteranbane

Bahnstrecke Arvidsjaur - Jörn (Lappland / Schweden)
Die Draisinenbahn Jörn - Arvidsjaur, die längste Draisinenstrecke der Welt, wird eingestellt!!! Allerdings aus einem Grund, der nicht wirklich traurig macht, denn die Bahnstrecke wird reaktiviert, und darum ist kein Platz mehr für die Draisinen. (R.S. 28.03.2011)

Draisinenrennen 2011 in Wien, Österreich
Liliputbahn, Wiener Prater
Unsere Freunde vom Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn haben beim Draisinenrennen in Wien am 13.03.2011 den 7. Platz erreicht, herzlichen Glückwunsch. (R.A. 17.03.2011)
Weitere Informationen:
Draisinenrennen Wien

Gründung des DDV - Deutscher Draisinen Verband
Ziel des Zusammenschlusses ist die Bündelung von Interessen, die zukünftige verstärkte Zusammenarbeit und die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie. Als erste Aktion des Verbandes wurde die gemeinsame Website ins Netz gestellt, auf der zunächst eine Liste aller Verbandsmitglieder zu sehen ist. Ein gemeinsames Plakat im A3 Format ist in Bearbeitung. (R.A. 27.01.2011)
Weitere Informationen:
DDV - Deutscher Draisinen Verband
und
Pressetext (PDF-Datei)

Bahnstrecke Neumünster - Ascheberg (Schleswig-Holstein)
Nachdem die Bahnstrecke aus dem Trassensicherungsplan des Landesentwicklungsplanes herausgenommen wurde, hat die Deutsche Bahn AG die Grundstücke bereits stillschweigend an eine Anliegergemeinschaft verkauft.
Mit Datum vom 30. Juni 2009 hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), Außenstelle Hamburg/Schwerin, den Antrag der DB Services Immobilien GmbH auf Freistellung von Bahnbetriebszwecken gemäß § 23 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) für die Bahnstrecke Neumünster - Ascheberg im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit ist auch die als Draisinenbahn genutzte Teilstrecke Tasdorf - Wankendorf der Draisinenfreunde Mittelholstein akut vom Rückbau bedroht.
Zur Erhaltung der Bahnstrecke wurde am 30.07.2009 in Plön der Förderverein Ostholsteinbahn e.V. - "Neumünster-Ascheberg-Plön" gegründet. Neben der langfristigen Option auf Reaktivierung der Strecke im Schienenverkehr besteht die Absicht, auf der ungenutzen Bahnstrecke mittelfristig weiterhin den touristischen Draisinenverkehr anzubieten.
Weitere Informationen:
Förderverein Ostholsteinbahn e.V. , Peter Knoke, Tel. (04522) 41 32, E-Mail: knoke@konzepte21.de
und
Draisinenfreunde Mittelholstein (DFM)

Bahnstrecke Uelzen - Dannenberg (Niedersachsen)
Die Bahn will die Bahnstrecke Uelzen - Dannenberg verkaufen. Die Gemeinden Oetzen und Weste betreiben ein Verfahren zur Entwidmung der Bahnstrecke in ihrem Bereich. So droht die Demontage und Verschrottung dieser 1924 eröffneten Bahnstrecke. Der Fahrgast-Rat Wendland lehnt die Entwidmung und Zerstückelung der Bahnstrecke Dannenberg - Uelzen ab. Obwohl die Bahnstrecke schon seit 14 Jahren stillgelegt ist, könnte sie in Zukunft wieder Bedeutung im Personen- und Güterverkehr erlangen. Im Güterverkehr bietet sich beispielsweise die Verladung von Holz aus den Wäldern Lüchow-Dannenbergs, welches zum Export über die Nordseehäfen bestimmt ist, an. Auch landwirtschaftliche Produkte dürften in Zukunft auch in unserer Region wieder vermehrt auf dem Schienenwege transportiert werden. In vielen anderen Regionen Deutschlands ist dies bereits zu beobachten. Und wenn die Bahnstrecke erst wieder für den Güterverkehr genutzt und unterhalten wird, wäre auch ein bedarfsorientierter Personenverkehr wieder finanzierbar. Auch wenn dies zur Zeit noch Zukunftsmusik ist, stellt diese nahezu kreuzungsfreie Bahnlinie doch eine potentiell wichtige Verkehrsanbindung dar, die keinesfalls vernichtet werden darf - wo sich doch sonst die politischen Akteure gerade den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf die Fahnen schreiben. Zudem handelt es sich um ein Stück öffentlicher, vom Steuerzahler finanzierter Infrastruktur, die jetzt den privaten Interessen eines Schrotthändlers geopfert werden soll - eine nicht hinzunehmende Vernichtung öffentlichen Eigentums! Als Zwischenlösung bis zur Reaktivierung unterstützt der Fahrgast-Rat die angedachte Einrichtung eines touristischen Draisinenverkehrs, da sich so die brachliegende Infrastruktur einer sinnvollen Nutzung zuführen lässt. Zudem locken, wie Beispiele aus ganz Deutschland zeigen, solche Draisinenbetriebe zahlreiche Touristen an und tragen so zum wirtschaftlichen Aufschwung in strukturschwache Gegenden bei.
Nach Auskunft von Simone Stolzenbach (Bürgerinitiative Oetzen zur Erhaltung der Bahnstrecke Uelzen - Dannenberg) will der Bürgermeister von Oetzen die durch einen Abriss der Fläche freiwerdenen Flächen den Landwirten als Ausgleichsfläche für den Bau der Autobahn A39 zur Verfügung stellen - das wäre ja sehr brisant (Die Gemeinden Stoetze und Weste betreiben eine entsprechende Politik)!
Zusammen mit der Bürgerinitiative Oetzen versucht der Fahrgast-Rat Wendland Lösungen zu finden, eine Entwidmung zu verhindern.
Der Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn, der sich für den Erhalt der Bahnstrecke Uelzen - Dannenberg einsetzt, wurde am 18.04.2009 in Weste gegründet.
Weitere Informationen:
Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn
und
Fahrgast-Rat Wendland


Erhaltung stillgelegter Bahnstrecken
In Deutschland sind zahlreiche stillgelegte Bahnstrecken akut von Verkauf, Entwidmung und Rückbau bedroht.
Das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) regelt in § 23 die umgangssprachlich oft "Entwidmung" genannte Freistellung eines Grundstückes von Eisenbahnbetriebszwecken, dem Verfahren zur praktisch endgültigen Aufgabe einer Eisenbahnanlage. Zuständige Planfeststellungsbehörde für Eisenbahnen des Bundes ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Im elektronischen Bundesanzeiger muß eine Entwidmung veröffentlicht werden! Wenn darauf dann innerhalb von 8 Wochen nicht reagiert wird, ist die Entwidmung rechtskräftig.
Die Entwidmung kann verhindert werden, indem ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ein Verkehrsbedürfnis geltend macht und sich ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) für eine Streckenübernahme interessiert.
Bahngesellschaften, die bereits mehrere Bahnen übernommen haben sind zum Beispiel die
Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) und die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE).
Unser Vorschlag zur Rettung bedrohter Strecken: Mit Unterstützung der Kommunen und Bahn-Fahrgastverbänden wie dem
Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) und Pro Bahn sofort an die vorgenannten, ggf. weitere Bahngesellschaften herantreten und eine mögliche Streckenübernahme vorschlagen. Auch wenn nach Übernahme einer Strecke der Eisenbahnbetrieb aus finanziellen Gründen kurzfristig nicht wieder aufgenommen werden kann, der Erhalt der Strecke ist rechtlich sichergestellt.
Zur Unterstützung der Interessen vor Ort empfehlen wir zusätzlich die Gründung eines Fördervereins.
Der DBV verfügt inzwischen über Erfahrungen mit verschiedenen Modellen, wie mit Unterstützung von Kommunen und ehrenamtlich tätigen Menschen eine Strecke zu deutlich geringeren Kosten entwickelt werdem kann, als das für die Deutsche Bahn möglich wäre. Die einst vom DBV gegründete DRE habe die Aufgabe, den Erhalt von gefährdeten Bahnstrecken in der Fläche zu unterstützen. In einigen Fällen werden bereits ungenutzte DRE-Strecken durch Fördervereine und ehrenamtliche DBV-Organisationen mittelfristig für Draisinenveranstaltungen / Draisinenfahrten genutzt.
Ein Draisinenvermietbetrieb mit muskelkraftbetriebenen Draisinen (Fahrraddraisinen / Handhebeldraisinen) ist die kostengünstigste Nutzungsmöglichkeit einer Bahnstrecke!!!


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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 14.04.2011